how-to-con:awareness

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-----+Warum Awareness?\\ 
 +  Bei großen Events kommt es automatisch zu Reibungen, z. B. aufgrund kultureller Unterschiede\\ 
 +  Schutz vor:\\ 
 +o   Sexueller Belästigung\\ 
 +o   Verbalen Übergriffen\\ 
 +o   Ableismus\\ 
 +o   Voyeurismus\\ 
 +o   Stalking\\ 
 +o   Grenzüberschreitungen allgemein\\ 
 +  Umgang mit Nacktheit  Einverständnis bei Fotos/Videos (z. B. wichtig bei EJC Renegades etc.)\\ 
 +  Lernen: Grenzen setzen, Grenzen erkennen, Consent allgemein 
 + 
 +Was macht das Awareness-Team?\\ 
 +-   Konzept entwickeln\\ 
 +-   Sich klar machen: was sind die Werte, die wir leben und promoten wollen?\\ 
 +-   Sichtbarkeit für das Thema schaffen: vor der Con auf Website/Social Media, auf der Con: Plakate, Infozettel\\ 
 +-   Ist sichtbar und erkennbar auf der Convention (z. B. Katzenohren, spezielles T-Shirt)\\ 
 +-   Ist ansprechbar auf der Convention, auch per Telefon\\ 
 +-   Schafft Bewusstsein, Weiterbildung, Sensibilisierung  Lerneffekte für alle\\ 
 +-   Schafft einen Ruheraum/Safe Zone/Safe Space auf der Convention (kann auch outdoor sein, je nach räumlichen Gegebenheiten)\\ 
 +-   Konkrete Fälle: Schweigepflicht, Identitäten der betroffenen Personen schützen. Ggf. muss in Absprache mit betr. Pers. mit Orgateam gesprochen werden, mit Polizei\\ 
 +-   Schwieriger bei Minderjährigen (Minderjährigkeit in versch. Ländern in Europa unterschiedlich definiert)\\ 
 +-   Zuhören! Nicht diskutieren, ob etwas eine Grenzüberschreitung war oder nicht\\ 
 +-   Deutungsmacht liegt bei betroffener Person\\ 
 +-   Handlungsmöglichkeiten anbieten, betroffene Person entscheidet, z. B. deeskalierendes Gespräch, weitere Konsequenzen? Manchmal hilft der betr. Person schon, sich jemandem anzuvertrauen und es sind keine weiteren Konsequenzen erforderlich\\ 
 +-   Emotionaler Support für betr. Person\\ 
 +-   Selbstfürsoge: Awareness-Team sorgt füreinander, z. B. in Absprache mit betroffener Person können Awareness-Team-Mitglieder sich austauschen\\ 
 +-   Wenn man persönlich stark mit der Täterperson/betr. Person verbunden ist, möglichst aus dem konkreten Fall rausziehen und an anderes Team-Mitglied delegieren 
 + 
 +Was ist Awareness nicht?\\ 
 +-   Keine psychologische Anlaufstelle/Seelsorge (Team dafür nicht ausgebildet)\\ 
 +-   Erste Hilfe  Ersthelfer bzw. Sanitäter\\ 
 +-   Straftaten aufklären/bearbeiten  nicht Polizeit spielen (auch keine „Sitten-Polizei“)\\ 
 +-   Richter: aufgrund der Parteilichkeit, ist das Awareness-Team nicht zuständig, über den Fall „zu richten“  Entscheidungen treffen, ohne zu verurteilen (ggf. eben in Absprache mit Orga-Team)\\ 
 +-   Nicht der betr. Person eine bestimmte Handlungsoption aufzwingen\\ 
 +-   Im Idealfall ist es nicht in Personalunion noch anderes (z. B. Hauptorga)\\ 
 +-   Keine Aufsicht für Kinder oder Haustiere 
 + 
 +Anschließende Diskussion / Gespräche in Kleingruppen\\ 
 +Stichworte: 
 + 
 +Weiterführende Links von Anni gepostet:\\ 
 +https://righttobe.org/guides/bystander-intervention-training/\\ 
 +https://www.demokratie-leben.de/projekte-expertise/projekte-finden-1/projektdetails/support-fx-schnittstelle-fuer-awareness-antidiskriminierungsarbeit-und-gewaltpraevention-620\\ 
 +https://www.initiative-awareness.de/angebote
  
  
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  • by hoschy